Humanität und Freiheit – Danke, Max Mannheimer!

Gedenktafel über Max Mannheimer im Eingangsbereich des Max-Mannheimer-Bürgerhauses

24. Januar 2018

Letztes Wochenende war es soweit, nach dem Gemeinderatsbeschluss im Mai des vergangenen Jahres, trägt das Poinger Bürgerhaus jetzt offiziell den Namen: Max-Mannheimer-Bürgerhaus.
In einem sehr gelungenen Festakt erinnerte Bürgermeister Albert Hingerl zunächst an das Leben und Wirken Max Mannheimers und seine besondere Beziehung zu Poing.

Judith Faessler, eine der Enkelinnen Mannheimers, machte in ihrer sehr bewegenden Ansprache deutlich, wie wichtig Max Mannheimer vor allem zwei Dinge waren: die Humanität und die Freiheit - Werte, von denen er nicht nur sprach, sondern Werte, die er gelebt hat. Werte die auch wir in der heutigen Zeit immer noch brauchen und leben sollten.
Sie rückte damit nicht so sehr die öffentliche Person Max Mannheimer in den Fokus, sondern vor allem seine menschliche Seite, seine Wesenszüge, die Menschlichkeit und seinen Willen, seine Erlebnisse und Erfahrungen weiterzugeben, um seinen Beitrag zu leisten, damit das Vergangene nicht vergessen wird, denn, so zitierte sie ihn: "Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon."

Passend musikalisch umrahmt wurde der Festakt, zu dem viele Gäste aus Politik, Bildung und Kultur, darunter auch Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ein großer Teil der Familie Max Mannheimers, geladen waren, von der Gruppe „Freylach Seyn“.

Schön, dass unser Bürgerhaus nun so einen prominenten Namen tragen darf! Eine Gedenktafel im Eingangsbereich und ein Schriftzug auf der Glastüre sollen hierfür auch ein Zeichen setzen.
Möge dies für uns ein Auftrag sein, dieses Haus der Begegnung mit Leben und mit Freude zu erfüllen - Max Mannheimer hätte das bestimmt gefallen!

Für den SPD Ortsverein,
Cornelia Gütlich, 1. Vorsitzende

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