... das war das Motto des diesjährigen Ramadamas in Poing. Trotz Regen und Kälte machten sich über 150 Poingerinnen und Poinger auf den Weg, um achtlos weggeworfenen Unrat auf öffentlichem Grund einzusammeln. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Menge und Vielfalt an Müll sich in Büschen und Wiesen, Wald- und Wegrändern, Parks und auf Bürgersteigen findet. Unsere SPD Bürgerlisten-Sammelgruppe war neben dem Lerchenwinkel entlang des Überlaufgrabens unterwegs, wo wir viele Hinterlassenschaften von gemütlichen Runden unter freiem Himmel fanden, wie Getränke- und Lebensmittelverpackungen, Glasflaschen und sonstigen Plastikmüll.
Mitten im Unterholz fanden wir auch zwei „Spielplätze“, die sich Kinder offenbar mit Gegenständen von den nahegelegenen Wertstoffinseln eingerichtet hatten. Wer kennt solche geheimen Plätze nicht aus der eigenen Kindheit. Wir haben sie unangetastet gelassen, da wir den Kids nicht den Spaß verderben wollen.
Trotz der ungünstigen Witterungsbedingungen hat uns die Aktion viel Spaß gemacht: Man ist an der frischen Luft, tut etwas Gutes für Poing und kann dabei gleichzeitig gute Gespräche führen.
Als Dankeschön für alle Aktiven hatte die Gemeinde wieder im Baubetriebshof zu einer leckeren Brotzeit geladen, die nach drei Stunden intensiver Arbeit dankbar angenommen wurde. Wir danken dem Ramadama-Team der Gemeindeverwaltung und dem BBH für die wie immer gute Organisation sowie allen Mit-Sammlern für ihren Einsatz für die Umwelt und ein sauberes Poing!
Für den SPD Ortsverein Poing
Christina P. Tarnikas, Vorsitzende